Unsere Bio-Kiste vom Schniedershof

Wir haben soviel Freude jede Woche mit unserer Bio-Kiste, dass sie mal einen eigenen Beitrag wert ist.

Also, für alle die das noch nicht kennen: Die Bio-Kiste wird in der Regel einmal pro Woche geliefert und enthält Gemüse und/oder Obst und andere Bio-Produkte. Das kann man sich üblicherweise aussuchen. Wir bekommen nur Gemüse.

Angeboten wird die Kiste meistens von lokalen Bio-Höfen oder einem Verbund von solchen. In Köln hatten wir viele Jahre eine Gemüse-Box von der Firma IDA, die mit regionalen Anbietern zusammenarbeitet.

Die liefern nur um Köln/Bonn rum. Großes Liefergebiet, aber nicht bis nach Tönisberg 😉. Trotzdem hier mal der Link für unsere Freunde aus dem Rheinland.

Als wir dann nach Tönisberg zogen, hatten wir im ersten Jahr zunächst keine Gemüse-Kiste. Denn einmal die Woche eine Kiste Gemüse bekommen, bedeutet auch immer, dass wir fast jeden Tag schnippeln und kochen müssen. Also, nix fertig auf die Hand. Das ist neben der Arbeit manchmal schon eine Herausforderung. Da hat man abends nur noch Hunger und will nicht mehr groß die Töpfe schwingen.

Das Ergebnis von zuviel „lass uns schnell irgendwas holen oder bestellen“ war dann auch prompt zu sehen. Nach einem Jahr hatten wir wieder mächtig zugenommen und der hohe Blutzucker lässt täglich grüßen.

Da half nur: zurück zu altbewährten Methoden. Eine Bio-Kiste musste wieder ins Haus.

Es gibt hier bei uns in der Region einige Anbieter. Wir haben uns für den Schniedershof entschieden – was eher zufällig war. Wir bekommen jetzt seit ein paar Wochen die Box und sind sehr zufrieden.

Oben auf dem Foto seht Ihr den Inhalt unserer Box von dieser Woche. Jetzt wird sich der eine oder die andere fragen: warum können die ihr Gemüse nicht einfach jede Woche einkaufen? Klar ginge das. Aber ich weiß nicht, ob Ihr das kennt. Man zermartert sich den Kopf, um mal Abwechslung auf den Tisch zu bekommen und beim Einkaufen greift man automatisch doch immer wieder zu den selben Sachen. Und das bedeutet, man kocht und isst immer wieder das Gleiche.

Bei der Gemüse-Kiste bekommt man, was der Bauer grade reinpackt. Normalerweise kann man noch bis ein paar Tage vor der Lieferung ändern und ausschließen, aber im Prinzip ist die Gemüse-Kiste eine „Black Box“. Und gerade das macht uns Freude. Da bekommt man nämlich Sachen, die man so gar nicht selbst gekauft hätte, wie beispielsweise Rübstiel in dieser Woche. Dann heißt es Rezepte stöbern, was man damit wohl so machen kann.

Üblicherweise gibt uns der Inhalt der Bio-Kiste schon einen Wochenplan vor, was wir kochen, denn das Gemüse muss weg. Das sortieren wir dann bei Lieferung nach Verderblichkeit und verteilen es über die Woche. Damit greifen wir viel weniger zu Fast Food als ohne Kiste und das ist doch schon mal ein Erfolg. Unser Körper dankt es uns hoffentlich irgendwann.

Vielleicht haben wir ja irgendwann selbst genug eigenes Gemüse, aber solange das nicht so ist, ist die Box recht hilfreich.